
RUMÄNIEN
Unsere Arbeit in Rumänien
Die Arbeit in Rumänien ist auf kranke und sozial schwache Menschen ausgelegt. Es werden viele Projekte durchgeführt, um Menschen zu unterstützen, ihnen helfend zur Seite zu stehen und das Evangelium weiterzugeben. Vor Ort gibt es zwei Vereine, Philadelphia und Hoffnungshafen, die von MOT geführt werden.
Die Arbeit gliedert sich in folgende Bereiche:
Durch Philadelphia wollen wir Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen und dabei mit dem Evangelium erreichen.
Mit der christlichen Lebenshilfe für Suchtkranke wollen wir die Liebe Jesu an Menschen aus Randgruppen bringen.
Seit Beginn des Krieges sind wir als Mission aktiv unterwegs, um betroffene Menschen zu unterstützen.
Rosina und Matthias Ruopp starteten im Jahr 1999 mit der Hauskrankenpflege »Philadelphia«. Ihr Wunsch war es, Alten, Alleinstehenden und Kranken in ihrem Zuhause zu helfen. Der Name Philadelphia entstand angelehnt an die Gemeinde, an die der Leitvers (Offenbarung 3,8) von MOT gerichtet ist. Der Name bedeutet übersetzt auch Bruderliebe, die sich in der Hauskrankenpflege widerspiegelt.
Mit der Zeit stieg die Anzahl an Mitarbeitern und die Arbeit wurde auf weitere sozial-missionarische Dienste erweitert.

PHILADELPHIA
Durch Philadelphia wollen wir Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen und dabei mit dem Evangelium erreichen.

Hauskrankenpflege
Im Bereich der Hauskrankenpflege werden Bedürftige mit Pflegehilfsmitteln und anderen Dingen unterstützt. Es werden wöchentliche Sprechstunden an zwei Standorten (Cristian und Heltau) angeboten. Hier werden die Situationen der Bedürftigen eingeschätzt, um Entscheidungen über den Umfang der Hilfsleistungen zu treffen. Nach Einschätzung der Situation werden pflegerische Hilfsmittel ausgegeben bzw. gegen einen geringen Preis ausgeliehen. Dies sind unter anderem Krankenbetten, Roll- und Nachtstühle, Gehhilfen oder Inkontinenzmaterial. Ein Team aus Krankenpflegern geht zu den Pflegebedürftigen nachhause und unterstützen diese pflegerisch, medizinisch, aber vor allem auch seelsorgerisch und geistlich. Neben den Hausbesuchen fallen immer wieder auch Fahrten zum Arzt an, bei denen Philadelphia unterstützt.

Hilfsgüter - Second Hand
Die Hilfsgüter kommen aus verschiedenen Ecken Deutschlands und der Schweiz. Zum Teil werden mit den Transporten pflegerische Hilfsmittel nach Rumänien gebracht, die dann im Rahmen der Hauskrankenpflege ausgegeben werden. Darüber hinaus werden als Hilfsgüter vor allem Kleidung, Möbel, Matratzen, Küchenutensilien und weiteres transportiert. In erster Linie werden die Hilfsgüter an sozialschwache Menschen verteilt. Ein Teil wird in den zwei Second Hand Läden von MOT Rumänien verkauft. Durch diese Second Hand Läden möchte MOT das Denken der Menschen: „Was nichts kostet, hat keinen Wert“ verändern. Die Erlöse gehen an Philadelphia und Hoffnungshafen.

Nocrich
In Nocrich haben wir ein Grundstück gekauft. Von dort aus wird die Arbeit in Nocrich geleitet. Diese kann in drei Bereiche unterteilt werden: Nachbarschaftsdienste, ein Frauentreffen und ein Kinderprogramm. Ein Mitarbeiter bietet 2-3 Mal wöchentlich Sprechstunden für alte und kranke Hilfsbedürftige im Dorf an. Außerdem besucht er unterschiedliche Familien, die von Philadelphia unterstützt werden. Durch Gespräche versucht er die Familien in den Roma-Siedlungen nicht nur materiell, sondern auch seelsorgerisch zu betreuen. Ein weiterer Mitarbeiter, der in Nocrich wohnt, unterstützt als Allrounder und Hausmeister beim Zentrum in Norich. Durch die Nachbarschaftsdienste unterstützen wir die hilfsbedürftigen Menschen im Dorf durch: - Installierte Wasseranschlüsse im Haus - Lebensmittel (insb. Kartoffeln) - Holz und Bezahlen der Gasrechnungen im Winter - Reparatur- und Renovierungsarbeiten in Häusern Beim wöchentlichen Frauentreffen kommen zurzeit 7-8 Frauen zum Bibellesen und Gebet. Da die meisten von ihnen durch den orthodoxen Glauben geprägt sind, werden oft Unsicherheiten und Fragen beantwortet. Das Kinderprogramm wird zweimal im Monat von einer Gruppe Jugendlicher aus unterschiedlichen Gemeinden organisiert und findet Sonntagnachmittag statt. Es kommen ca. 15-25 Kinder, die zwischen 4 u. 15 Jahre alt sind. Da die meisten Kinder nicht lesen oder schreiben können, müssen wir die Themen vereinfacht vermitteln.

Diakonische Dienste
Rosina ist als Gemeindeschwester in der evangelischen Kirche Heltau tätig und besucht hauptsächlich Kirchenmitglieder daheim. Sie begleitet sie zum Arzt, geht mit ihnen spazieren, macht Altenheimbesuche und vieles mehr. Sie schaut bei den Einsamen, Alleinstehenden vorbei, unterhält sich und betet mit ihnen, wenn es erwünscht ist. Seit 2015 trifft Rosina sich 14-tägig zu einem Frauenkränzchen in Talmesch. Sie tauschen sich über Themen der Bibel aus, singen und beten gemeinsam. Die Frauen dort sind immer offener dem Glauben gegenüber und freuen sich jedes Mal auf die gemeinsame Zeit.

Suceava
In Suceava werden einige alte/kranke Menschen mit einem Geldbetrag bzw. mit medizinischen Hilfsmitteln unterstützt. Viele haben eine sehr kleine, teilweise auch keine Rente. Einige wurden aufgrund ihres Glaubens von ihren Angehörigen verstoßen. Die Besuche finden mehrmals im Monat statt. Titi, unser Mitarbeiter vor Ort, ist der Gemeindegründer und -leiter von einer Roma-Gemeinde dort, die in den letzten Jahren sehr gewachsen ist. Viele Romas haben sich bekehrt. Die Menschen vor Ort werden immer wieder mit Hilfstransporten unterstützt. Außerdem wird zweimal im Jahr ein Transport organisiert, durch den die Menschen in den Siedlungen in der Nähe von Suceava unterstützt werden.

Aus der sozial-missionarischen Arbeit ist der Hoffnungshafen im Jahr 2017 entstanden. Wir hatten als Mission immer wieder Kontakt zu Menschen mit Abhängigkeitsproblemen (Alkohol und Drogen) sowie zu Menschen aus dem Gefängnis. Diese werden in Rumänien als Menschen am Rande der Gesellschaft verachtet. Da Matthias oft solchen Personen begegnete, haben wir zu Beginn immer wieder Leute in unserem Gästehaus beherbergt.
Somit durfte sich beim Hoffnungshafen (ein Anwesen mit Seen) in den letzten Jahren eine Arbeit wie eine Gefährdetenhilfe entwickeln – eine christliche Lebenshilfe für Suchtkranke. Dieses Zentrum soll nicht nur eine Arbeits- und Wohngemeinschaft sein, sondern auch eine Begegnungsstätte. Ein Sozialarbeiter kümmert sich im Bereich der Seelsorge um die Bewohner und führt Gespräche mit ihnen.

Fast jeden Monat organisieren wir einen Transport in die Ukraine. Durch unsere Arbeit in Suceava hatten wir bereits gute Kontakte an der Grenze zur Ukraine. Dadurch konnten wir schnell und konkret helfen.
Besonders unterstützen wir christliche Gemeinden und andere Hilfsorganisationen vor Ort, die eine ganz herausfordernde Aufgabe haben. Sie sind in den aktuellen Kriegsgebieten in der Ukraine unterwegs, in denen sie Leben retten und Menschen aus schwierigen Verhältnissen herausholen. Diese betroffenen Menschen können dann in Notunterkünften in abgelegenen Orten untergebracht werden. Wir helfen den Menschen mit Lebensmitteln, Heizgeräten, Stromaggregaten, Literatur, warmer Kleidung, medizinische Hilfsmittel usw.
Es werden Stationen aufgebaut, die immer wieder aufgrund von Gefahrenwarnungen verlegt werden müssen. Es gibt verschiedene Zentren, in denen Notleidende z. B. ihre Wäsche waschen können oder etwas Warmes zu essen bekommen. Außerdem werden Menschen, die aus dem Kriegsgebiet gerettet werden, auch seelsorgerisch betreut.
Ein herzliches Dankeschön für Deine Spende, für jedes Gebet und für alle Hilfeleistungen.
Unser Team
Ohne unser tolles Team könnten wir diese Herzensprojekte gar nicht umsetzen. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Matthias & Rosina Ruopp
Leiter Standort Rumänien

Team Rumänien
Philadelphia & Hoffnungshafen
Gebetsanliegen
1 / Dass Menschen unsere Motivation erkennen (Gottes Liebe) und fragend für Jesus werden
2 / Dass offene Türen genutzt werden, um das Evangelium weiterzugeben
3 / Dass unsere Mitarbeiter mutig Jesus bekennen
4 / Für Bewahrung bei den vielen Fahrten
5 / Guter Zusammenhalt im Team und dass die Mitarbeiter ihre Vision nicht aus den Augen verlieren




